Lobpreisabend Ich GLAUBE am 11.08.18

Ich glaube, dass es bald regnen wird; ich glaube, dass er/sie mich mag; ich glaube, dass es eine richtig schöne Feier wird.

Was wir glauben bestimmt wesentlich, was wir erwarten und was wir in der Realität sehen. Beim nächsten Lobpreisabend am Samstag, den 11.8. um 19h30, ist das Thema, woran Christen glauben – festgehalten in einem Glaubensbekenntnis.

Lass Dich inspirieren und beschenken mit neuer Hoffnung, Glaube und Liebe! Herzliche Einladung an alle: Gläubig oder Suchend.

Lobpreisarbeit in der Stadtmission

Arbeit mit Musik in Gemeinden war zumindest seit ich denken kann ein Grund für Diskussionen. Musik bestimmt heute unser Leben mehr denn je, sie ist prägend für die Kultur um uns herum und die Geschmäcker driften schnell auseinander. Auch die Anbetungsmusik ist natürlich nicht frei von Kultur und dennoch ist ihre Zielrichtung eine völlig andere. Zwei Ebenen können dabei extrem gut verwoben werden:

Einerseits wollen wir loslassen, unsere Alltagssorgen vor Gott ablegen und uns nur auf ihn konzentrieren. Wir wollen Gott lieben, weil wir dafür erschaffen wurden, ihn mit Worten anbeten, ihn loben und für alles danken, wo wir sein Wirken in unserem Leben wahrnehmen können. Dabei können wir uns auf biblische Gebete einlassen, sie für uns in Anspruch nehmen oder unsere eigenen Worte benutzen. Ich bin immer wieder auf der Suche nach Liedern in zeitgemäßer Sprache, die biblische Wahrheiten auf den Punkt bringen.

Auf der anderen Seite ist die Tiefe dieser Anbetung stark an unsere Leidenschaft und Emotion angebunden. Erst damit werden Gedanken und biblische Wahrheiten existenziell für uns bedeutsam und berühren unser Herz. Musik ist schon immer das wesentliche Werkzeug, um beides perfekt zu verbinden. Wir versuchen Musik zu spielen, die unserer derzeitigen Kultur entspringt, aber möglichst für viele zugänglich und angenehm ist. Es geht schließlich nicht darum, sich musikalisch zu produzieren. Ich möchte mit Seele Körper und Geist in dem Bewusstsein singen, dass wir Gott selbst vor seinem Thron noch mit Liedern loben werden.

Und dann gibt es im Lobpreis noch diese ganz andere Ebene, in der du eintauchst in die greifbare Gegenwart des Heiligen Geistes, dich von ihm berühren lässt, Eins wirst mit ihm und dein Innerstes verändert wird. In solchen Zeiten der gesteigerten Präsenz Gottes fällt es uns leicht, ihn reden zu hören. Könnten wir doch öfter sehen, was in der unsichtbaren Welt los ist, wenn wir Gott loben – sicher würde damit eine neue Leidenschaft in uns geweckt werden! Manch ein geistlicher Kampf wird in solchen Momenten gewonnen. Ich wünsche mir, dass wir immer tiefer einzutauchen lernen, die Gendanken, die Gott uns schenkt, miteinander teilen und gemeinsam das Lob anschwellen lassen. Gott thront in den Lobgesängen seines Volkes, sie sind ein Wohlgeruch vor seinem Thron.

„Anbetung ist die Ergebenheit unseres gesamten Wesens vor Gott. Es ist die Beschleunigung unseres Bewusstseins durch seine Heiligkeit, die Nahrung des Geistes durch seine Wahrheit, es ist die Reinigung unserer Phantasie durch seine Schönheit, die Öffnung unseres Herzens durch seine Liebe und der Gehorsam unseres Willens unter sein Ziel. All das zusammengeführt in der Anbetung ist die größte aller Ausdrucksformen, zu der wir fähig sind.“ (William Temple, dt. C. Weiß)

Christian Weiß