Abendmahl

Jeden ersten Sonntag im Monat feiern wir in unserem Sonntaggottesdienst das Abendmahl. Untenstehende Leitlinien haben wir hierzu erarbeitet:

Was ist das Abendmahl für uns?

Siehe dazu auch Mt. 26, 26ff / Mk. 14, 22ff / Lk. 22, 15ff und 1.Kor.11, 23ff.

  • Ein Bundesmahl: Es gilt als Zeichen für den neuen Bund, gestiftet und eingesetzt durch das Blut Christi, der für uns gestorben ist.
  • Ein Erinnerungsmahl: Jesus fordert uns heraus beim Essen von Brot und Trinken von Wein immer wieder zu verinnerlichen, was Er für uns getan hat.
  • Ein Gemeinschaftsmahl: Jesus spricht bei Anweisungen für das Abendmahl seine Jünger immer in der Mehrzahl an und fordert sie auf dieses Mahl immer wieder gemeinsam zu feiern.
  • Ein Hoffnungsmahl: Jesus sagt, dass wir das Abendmahl feiern sollen bis er wieder kommt. Das weist in die Zukunft. Im Abendmahl bekennen und proklamieren wir, dass Christus wiederkommt.

Was ist das Abendmahl nicht für uns?

Das Abendmahl ist nach unserem biblisch-theologische Verständnis kein explizites “Heilungsmahl”. Das wird in keiner der biblischen Textstellen, die sich direkt auf Inhalt und Anweisung zum Abendmahl beziehen erwähnt. Hier finden wir andere Anweisungen, wie wir mit Krankheit jeder Art umgehen sollen. Das bedeutet nicht, das wir Heilung während und beim Abendmahl generell ausschließen. So etwas zu wirken und zu schenken liegt aber allein in Gottes Souveränität.

Wer darf an das Abendmahl teilnehmen?

Jede/r, der/die an Jesus als Sohn Gottes und als den eigenen persönlichen Retter und Heiland glaubt ist herzlich eingeladen am Abendmahl teilzunehmen.

Kinder und das Abendmahl?

Eine direkte Teilnahme von Kindern am Abendmahl, mit der Folge, dass sie wie Erwachsene in die Verantwortung der Teilnahme am Abendmahl gestellt sind, wollen wir nicht praktizieren. Wir wollen es aber so handhaben, dass die Eltern in guter Verantwortung für ihre Kinder ihnen vom Brot und Saft geben können.