Liebe Freunde der Stami,

dank fleißiger Zuarbeit gibt es in diesem Rundbrief viel zu lesen und bündelt so manche Entwicklungen, welche uns als Gemeinde in letzter Zeit begleitet haben und sicher auch für die Zukunft wegweisend sein werden.

Viel Spaß beim Lesen und für Anregungen sind wir gerne offen!
Euer Medien & Öffentlichkeitsteam

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Älteste blicken zurück, Teil 1:

Wenn man anfängt nachzudenken über die vergangenen 5 Jahre, die wir als Ältestenrat bestreiten durften, kommt man unweigerlich ins Staunen. Neben unserer persönlichen Entwicklung, für die wir besonders im geistlichen Bereich dankbar sind, muss man eine bahnbrechende Entwicklung für die Gemeinde beobachten. Viele Entwicklungsschritte durften wir direkt oder indirekt anstoßen, mit den Mitarbeitern entwickeln, und Gott hat die Arbeit in einem Übermaß gesegnet. Folgende Bereiche haben sich entweder ganz neu entwickelt oder in einem großen Maß weiterentwickelt:

In der Gebetsarbeit wurde zunächst das wöchentliche Gebet wiederbelebt. Es entstand neu die 24/7-Gebetswoche, die immer mehr zum Herzstück der Gemeinde wurde, und das Gebet nach dem Gottesdienst wurde etabliert und fast wöchentlich in Anspruch genommen. Die Gemeinde wurde für persönliches Gebet unter der Woche geöffnet. Für mich waren die Zeiten in der Gebetswoche immer intime Zeiten der Begegnung mit Gott.

Die Musikarbeit ist deutlich gewachsen, sodass etwa 25 Mitarbeiter sich beteiligen. Die Musikteams der Sonntagsgottesdienste wurden immer größer und wir konnten ein 3. Team neu gründen. Es entstanden neu die Worshipabende, die wir nun seit 4 Jahren regelmäßig gemeindeübergreifend durchführen. Jugendliche wurden in einer Teenyband gefördert und können nun zum Teil in den großen Teams mitspielen. Die Gemeinde wurde auf Spendenbasis komplett technisch neu ausgestattet und wir haben ein richtiges Technikteam. Besonders bei Worshipabenden konnte man manchmal das Loslassen und Auftanken fast körperlich spüren.

Das Predigtteam wurde etabliert, in dem durchschnittlich wenigstens 8 Personen mitarbeiteten. Eine Predigtphilosophie konnte erarbeitet werden, aufgrund derer wir uns zu Themenreihen von Gott inspirieren liessen. Von einer großen Reihe quer durch das AT über die Attribute Gottes bis hin zu fundamentalen Themen des NT (wie Gnade, Identität in Christus und Heiliger Geist) wurde in verschiedenen Phasen gepredigt. Dabei war es besonders schön zu beobachten, wie sich auch die einzelnen „Prediger“ durch die Arbeit immer mehr geistlich entfalten konnten.

[...die Fortsetzung folgt weiter unten...]

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Die Kleingruppenphase beginnt!

Wir hatten uns eine höhere Beteiligung erhofft, aber wir freuen uns, dass ab diesem Sonntag 2 von 4 Kleingruppen starten werden. Mittwochs um 20:00 Uhr trifft sich eine Kleingruppe bei Fam. Gramsch (Steinstr. 54 in Watzenborn-Steinberg) und gehen durch den Galaterbrief zum Thema "Freiheit entdecken" und ebenfalls bei Fam. Gramsch trifft sich jeden Dienstag von 20-21 Uhr und jeden Freitag von 17:30 bis 18:30 Uhr zum Gebet für ihre Kinder.

Hast du dich dieses Mal nicht für eine Kleingruppe angemeldet? Wir würden gern den Grund erfahren, um das für die Zukunft berücksichtigen zu können. War es die Zeit (was wäre besser?), die Themen (was hätte dich interessiert?) oder vorübergehende private Umstände? Rückmeldungen gern an Friedhelm: kleingruppen@stadtmission-pohlheim.de.

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Geburtstage im kommenden Monat

• 16.04. Silke Freese

• 17.04. Agnes Schröder

• 17.04. Alina Gramsch

• 17.04. Ulrike Kühnl-Luft

• 18.04. Heiko Scheffler

• 19.04. Astrid Heim

• 25.04. Nina Maria Roth

• 28.04. Elisabeth Grutzeck

• 01.05. Ursula Weiß

• 04.05. Karl Weiß

• 06.05. Inge Cyriax

• 09.05. Detlef Franz

• 12.05. Joachim Düringer

Wir wünschen den Geburtstagskindern Gottes Segen für das kommende Lebensjahr!

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Älteste blicken zurück, Teil 2

Die Kinder- und Jugendarbeit wurde komplett neu gestartet. Es entstand ein Royal Rangers-Stamm, zu dem ca. 100 Personen gehören, die Schatzkistenarbeit wurde komplett neu erfunden, der Segenstunnel ist eine feste Größe in Gottesdiensten und es entstand ein neuer Teenkreis. Seit einer Phase führen wir eigenständig biblischen Unterricht durch. Ich kann mich noch erinnern, wie ich mit Uli P. betend durch den Wald ging und Gott anrief, dass wir Mitarbeiter für die Kinder- und Jugendarbeit brauchen und er sie zu uns schicken muss. In den Wochen darauf meldeten sich die ersten Mitarbeiter von sich aus, weil sie einen Ranger-Stamm gründen wollten.

Wir konnten eine völlig neu erarbeitete Kleingruppenarbeit installieren, die zuerst in Trimestern, mittlerweile in Semestern stattfindet. Die Zahl der Teilnehmer und Mitarbeiter und unterschiedliche Themen zeigen, wie sehr sich die Arbeit bewährt hat.

Es entstand eine völlig neue Öffentlichkeitsarbeit mit toller Homepage und dem Internen Bereich. Der Künstler-Arbeitsbereich ist ganz neu entstanden.

Wir führten Weihnachtswege, Sommerfest und sogar eine Silvesterfeier zur Versöhnung mit ehemaligen Gemeindegliedern neu durch. Die Struktur des Mitarbeiterrates wurde komplett neu überarbeitet und die Personalstruktur wurde den Umständen immer mehr angepasst, sodass wir nun viele Teilzeitangestellte beschäftigen dürfen. Wir konnten den Gottesdienstraum und den Saal im Erdgeschoss renovieren und neue Stühle anschaffen.

[...die Fortsetzung folgt weiter unten...]

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Neue Predigtserie: Gottes Gegenwart (er)leben

Nach der letzte Predigtreihe "Freudenboten" anhand vom Themenlied "Du tust", wo es um die zentrale Frage ging "Wer ist Jesus für mich und wer kann ich aufgrund dessen für meinen Nächsten sein?", wollen wir uns nun mit der Frage beschäftigen, WIE wir Freudenboten sein können. Die Antwort vorweg: nur durch den Heiligen Geists, der in und durch uns wirkt.

Ab Mitte Mai bis zu den Sommerferien werden wir uns an jedem Sonntag eine biblische Person aus dem Alten Testament anschauen und einen Schwerpunkt entdecken, wie Gott durch diese Person gewirkt hat. Mit einem Bezug aus dem Neuen Testament werden uns in der Summe vielfältige Tipps und Werkzeuge an die Hand gegeben, welche wir Woche um Woche in unserem Alltag ausprobieren und uns aneignen dürfen.

Ehrlich gesagt sind wir selbst gespannt wie uns das gelingt und laden euch herzlich ein, euch mit uns darauf einzulassen und im Gottesdienst im Zeugnisteil von Eurer Erfahrungen zu berichten!

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Piratenfest mit riesiger Hüpfburg

Am 24.03.17 haben die Starterkinder (6-9 Jahre) der Royal Rangers ein Piratenfest mit Übernachtung in der Stadtmission erlebt. Der wortwörtliche Höhepunkt von dieser Mottoparty war, dass Chris Staub & Team eine Hüpfburg organisiert hatten, so groß wie der Gottesdienstsaal. Vor lauter Spaß an der Freude haben sie vergessen, dieses Ereignis auf Bildern festzuhalten, aber die Eltern, die ihre Kinder dort abgegeben haben, können bezeugen: die Kinder haben sich richtig ausgetobt.

Ähnlich ging es dem ganzen Royal Rangers Stamm auch bei der  Osteraktion am 31.03.17 auf dem Sportplatz in Garbenteich. Das große Geländespiel war ein toller Auftakt in den Osterferien, aber auch hierzu werden nur die Erinnerungen bleiben - ist aber auch viel wert! Vielen Dank allen Mitarbeitern für ihren wertvollen Einsatz bis hierher. 

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Ein Bericht von Erwin Siefkes

Das Chrischona-Gemeinschaftswerk (CGW) hat in den letzten Jahren das Thema Gemeindegründung ganz neu entdeckt. Während Mission früher nur in Asien und Afrika stattfand, ist Deutschland heute auch ein Missionsland geworden. Überall werden neue Gemeinden gegründet und es müssen noch viele weitere gegründet werden, damit wir den Auftrag, Reich Gottes zu bauen, erfüllen können. Ein besonderes Projekt ist die Mosaikkirche Gießen-Südkreuz, wo sich einige Gemeinde zusammengetan haben, um neben den schon bestehenden eine neue Gemeinde zu gründen. Diese Gemeinde richtet sich sowohl an Deutsche als auch an Menschen aus allen Nationen. Neben den Gottesdiensten werden Glaubenskurse und Deutschunterricht angeboten. Wir glauben, dass Gemeindegründung ein Weg zur Gemeindeerneuerung sein kann.

Als Leitungskreis des CGW haben wir an Dynamissio teilgenommen. Es war sehr gut, als Leitungskreis mal nicht über Finanzen, Schulden und andere Krisen sprechen zu müssen, sondern sich mit den inhaltlichen und missionarischen Themen beschäftigen zu können. Besonders interessant fand ich den Vortrag von Heiner Rust und von Bischof Steve Croft aus England. Der Besuch im Café „Prachtwerk“ hat mich auch beeindruckt, nach außen hin gar nicht christlich, aber mit einer starken missionarischen Vision. Wer mal nach Berlin fährt, sollte da unbedingt reinschauen. Auf www.dynamissio.de kann man die Vorträge herunterladen.

Als Regionalleiter für das CGW begleitet Erwin unsere Gemeinde mit Rat und Tat. So wird er am 23.04. wieder bei uns als Prediger zu Gast sein und die Einführung von den neuen Ältesten (diese stellen wir im nächsten Rundbrief vor) begleiten.

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Älteste blicken zurück, Teil 3

Viele durchgeführte Taufen, Mitgliederaufnahmen, Begegnungen, in denen Menschen gesund wurden, Geistesgaben empfangen konnten und zum Glauben fanden bereichern mein persönliches Erinnerungsvermögen an eine wirklich gesegnete Zeit (zeitweise haben wir das sogar mit Kugeln dokumentiert, was aufgrund der Fülle von Ereignissen aufgegeben werden musste). Die Zeugniszeiten im Gottesdienst sind nur ein kleiner Ausdruck von dem, was wirklich alles passiert ist.

Auch wenn dieser Bericht eigentlich nur eine Auflistung ist, beinhalten diese Jahre noch viel mehr: Eine tiefe Gemeinschaft im Ältestenrat und mit Mitarbeitern, Zeiten der Hilflosigkeit, aus denen Gott uns herausgeholt hat und den Durst mehr von Gott im eigenen Leben zu erfahren.

Mir ist klar, dass bestimmt an einigen Stellen nachjustiert werden muss, das ist schon immer Teil eines gesunden Prozesses. Bestimmt wurden auch Fehler gemacht, im Vordergrund stand aber immer, auf Gott zu hören und uns von ihm leiten zu lassen. Ich glaube, dass viel Segen darauf zurückzuführen ist. Wir konnten fünf Jahre lang einfach zulassen, dass Gott durch uns und andere wirkt, das macht mich glücklich.

Als wir anfingen, wurden 3 Personen als Älteste vorgeschlagen, wir beide waren bereit, das Amt zu übernehmen. Diesmal wurden viele Personen vorgeschlagen, von denen die 4 neuen Ältesten bereit waren, sich der Herausforderung zu stellen. Daran kann man die beschriebene Entwicklung erkennen und es macht Hoffnung und Durst auf noch viel mehr Segen.

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Ein paar Bilder aus der Schatzkiste zum Schluss

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Die Ev. Stadtmission Pohlheim ist eine lokale christliche Gemeinde in Watzenborn-Steinberg bei Gießen (Hessen). Sie gehört zum Chrischona Gemeinschaftswerk und ist Teil der evangelischen Landeskirche. Sie zählt derzeit ca. 70 Mitglieder und rund 80 Gottesdienstbesucher aus allen Altersstufen und verschiedensten Lebensumfeldern. Der Glaube an Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist verbindet sie und beinhaltet unter anderem: Gnade als Grundlage des Lebens, Lebensfreude und Freiheit als Lebensstil, Aufblühen im Geist und in der Gemeinschaft, Unterwegs zu sinnerfüllten Zielen sein, Begeistert von Gott und seinem Wirken, Ermutigt in Christus zu leben.
Mehr unter www.stadtmission-pohlheim.de.